Ruth und Jürgen Görschen

Weil immer wieder danach gefagt wird, möchten wir unsere Vorstellung damit beginnen, den Begriff „Philosophische Praxis“ zu erklären. Als Philosophische Praxen bezeichnet man Praxen in denen eine Form der außerakademischen, philosophischen Betrachtungsweise praktiziert wird. In unserem Fall geht es dabei um die philosophische Betrachtung von Problemen und Aufgaben verschiedenster Art. In unserer Praxis kommen dann oftmals auch noch psychologische Betrachtungsweisen hinzu. Durch diese völlig andere Betrachtung setzen wir bei unseren Klienten ein anderes Denken in Bewegung. Dieses andere Denken hilft dann dabei, Probleme und Aufgaben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Unsere philosophische Praxis ist also eine Art eine Denkfabrik, in der wir anderes Denken „produzieren“. Im Regelfall entfernen wir uns dabei von dem akademischen Denken, welches unsere Kunden meist selbst nutzen und mit dem sie sich dann in einigen Fällen im Kreis bewegen. Unsere Mission ist es, darüber zu philosophieren, wie man diesen Kreis durchbrechen kann.

 Ruth und Jürgen Görschen

Wer sind Ruth und Jürgen Görschen?

 

Es gibt Menschen, die behaupten, sie würden uns kennen. Nahezu alle irren sich! Der Großteil von denen kennt sich ja nicht einmal selbst und hat wohl auch kein Interesse daran, dies zu ändern. Was bei uns etwas anders ist. Wir gehören zu denen, die das Mehr wollen. Auch das Mehr an Wissen über sich selbst.

Beginnen wir also mal damit, wer wir, aus unserer Sicht, definitiv nicht sind:

Wir sind nicht die, die wir mal waren und noch nicht die, die wir mal werden.

Im Hier und Jetzt sind wir sich immer wieder mal selbst analysierende, aktiv an sich arbeitende und sich selbst verändernde Menschen. Wir suchen ständig nach möglichen Wegen zum Mehr. Zu dem Mehr, welches uns gerade fehlt. Mal ist dies das Mehr an innerer Ruhe und Gelassenheit, mal das Mehr an Zeit für gewisse Aufgaben, zum Beispiel für die Selbstklärung …  Und immer wieder suchten und suchen wir selbstverständlich auch nach dem Mehr an geschäftlichem Erfolg und dem damit verbundenen Mehr an Geld, um relativ sorgenfrei leben zu können.

Das Ganze war und ist in ständiger Bewegung. Zum einen, weil wir uns selbst ständig bewegen und verändern, zum anderen, weil sich um uns herum ja nun auch alles wieder und immer wieder bewegt und verändert. Aus diesen Veränderungen ergeben sich dann immer wieder mal neue Wünsche nach einem Mehr von dem, was gerade nicht genug vorhanden ist.

Das Mehr erreichen. Das Mehr an Freiheit, an Abenteuer, an Erfahrungen … zog uns ans Mittelmeer.

 

Das Mittelmeer, es war nur eine unserer vielen Stationen auf der Suche nach dem Mehr … an Erfahrungen und Selbsterlebtem. Eine fantastische Zwischenstation zum Beispiel war ein gutes Jahr in Moraira und Denia an der Costa Blanca. Dem folgten dann etwa 18 Monate auf Mallorca und etwas später dann noch ein knappes Jahr in Andalusien. Nicht zum Urlaub machen! Nein, wir suchten auch in Spanien immer nach dem Mehr an Möglichkeiten, Erfahrungen, Wissen …

Es waren einige wundervolle Jahre, dort in Spanien unter Spaniern, in denen wir viele wertvolle Erfahrungen sammelten. Auch die Hetze im Internet, das Gerede der Unwissenden, derer, die nichts über die Menschen Wissen, aber alles zu Wissen glauben, zum Beispiel, weil sie über diese mal etwas im Fernsehen aufgetischt bekamen, gehört zu den wirklich wertvollen Erfahrungen. Noch heute, ein knappes Jahrzehnt später, gibt es da Dinge über uns zu lesen, die viel über die Hasser und Hetzer und nichts über uns aussagen.

Unsere Meinung dazu: Wer wahres Wissen will, sollte nicht über die Menschen reden, sondern mit ihnen!

Aber was auch immer, wo auch immer, „über uns“ zu lesen ist, für uns selbst zählt nur dies: Wir erreichten dort das Mehr … an wertvollen Erfahrungen und Freiheit. Es war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit, die wir dann ganz bewusst beendeten. Wir hatten ja dieses Mehr an Freiheit, welches uns befähigte selbst zu bestimmen, wo wir hinwollen und wie lange wir dort bleiben werden. Unser Aufenthalt in Ronda, oben in den Bergen Andalusiens, hatte seinen Zweck erfüllt. Von dort aus hatten wir etliche andere Ziele in Andalusien bereist und so viel für uns herausgeholt. Wir entschlossen uns zum Weiterziehen … und dazu, das Mehr an Erfahrungen auch mal im Osten Deutschlands zu sammeln.

Seit 2009 leben und arbeiten wir nun in Potsdam. Eine schöne Stadt, in der es sich gut leben lässt. Nach einigem geschäftlichen Hin und Her begannen wir hier dann mal mit dem gründlichen Aufräumen im Kopf! All das Erlebte musste mal vernünftig sortiert und verarbeitet werden, um das Mehr daraus zu extrahieren. Zudem wollten wir nun doch auch mal wieder das Mehr an Ruhe in unserem Leben.

Wir befassten uns daher intensiv mit möglichen Wegen zur Selbstklärung. Wir begaben uns in Klausur, dachten intensiv über uns und unser Leben und all das Erlebte nach. Wir sortieren all die wertvollen Erfahrungen. Die guten und die weniger guten. Dies führte uns unter anderem auch zurück auf einige unserer ganz alten Wege.

Ruth erinnerte sich an ihre 25 Jahre, in denen sie Yoga und Meditation erlernte, sich intensiv mit Esoterik und Selbstheilung befasste und wertvolles Wissen angesammelt hatte.

Und ich erinnerte mich an all die vielen Jahre als Schüler eines Groß-Meisters des AIKIDO. Schon mit 13 hatte ich angefangen AIKIDO zu erlernen. Die mentale Vorbereitung, wie das Meditieren, gehörte immer dazu! Ich trainierte damals viele Jahre und das tagtäglich. Es war mein Leben. Aber irgendwann begann dann diese Suche nach dem Mehr … von was auch immer.

Das Mehr an Erfahrungen nutzen lernen

Wer seine Erfahrungen gezielt nutzen will, muss diese nicht nur einfach irgendwo archivieren, er muss all das Wissen sortieren, einordnen und lernen das Mehr an Nutzen daraus zu ziehen. Genau das wollten wir!

Dafür entwickelten wir dann eine intelligent-effiziente Methode zum Aufräumen im Kopf!

Und um uns selbst und anderen besser helfen zu können, entschlossen wir uns zudem noch zu einer, mehr oder weniger autodidaktischen, Ausbildung im Bereich der Psychologie. Auf diesem Gebiet wurden und werden wir fachlich unterstützt von einem guten Freund, dem Dipl. Psychologen Mario Gust, der uns immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht.

Unsere Fort- und Weiterbildung ist eine wohl niemals endende Reise. Als Lehrende und immer wieder Lernende, befinden wir uns im permantem Wandel. Wir sind niemals die, die wir mal waren und niemals die, die wir mal werden.


Unser Leitvers lautet:

Ich bin …, ist der Weg! Und wer ich bin, ist nichts Starres, ist etwas sich ständig Veränderndes.


 

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