Paarberatung: Wege aus der Krise, wer macht den ersten Schritt?

Paarberatung: Wege aus der Krise

Paarberatung: Beziehungsprobleme, Zankereien, Streit und Stress …
Wer macht den ersten Schritt auf dem Weg zu einer friedlichen Lösung?

Die Antwort ist klar: Immer der Stärkere!

Denn es ist eindeutig Stärke – und nicht etwa Schwäche – einen Weg aus der Krise zu suchen und auch noch den ersten Schritt auf diesem Weg zu machen. Es ist eindeutig Stärke nicht inaktiv drauf zu warten, ob der andere den Weg finden und diesen Schritt wagen wird. Es ist eindeutig Stärke das – wie auch immer aussehende Ergebnis – aktiv herbeizuführen.

Der Schwächere warte auf diese Aktion des Stärken, denn er kann nur auf dessen Aktionen reagieren, nicht aber aus sich selbst heraus agieren. Zumindest nicht im Positiven. Denn der Schwächere gibt sich seinem Groll, seiner Wut, seinem Ärger hin, sucht statt nach Wegen aus der Krise nach Schuld und Unschuld. Was erheblich einfacher ist. Der Schwächere ist also derjenige, der diesen erheblich leichter zu beschreitenden Weg wählt. Sein Weg des Abwartens, des nicht Agieren, nicht Kommunizieren und seine Suche nach der Schuld und einem Schuldigen führen aber nur tiefer in die Krise und niemals heraus.
Der Stärke weiß das! Darum sucht er nach anderen Wegen. Wegen, die aus der Krise herausführen. Wege, die allerdings nicht zwangsläufig auch zurück in diese Beziehung führen müssen. Nein, der Weg den der Stärkere wählt, kann zwar zurück zum Partner, aber auch in eine andere Richtung führen. Es ist Stärke und nicht Schwäche sich darauf einzulassen, insbesondere, wenn auch er selbst darunter zu leiden hat, diesen Weg zu gehen.
Und ganz gleich, wohin der Weg führen wird, in jedem Fall hat der Stärkere dafür gesorgt, dass die Krise beendet wird.

Zum Schluss noch dies: Es ist immer auch der Stärkere, der sich die erforderliche Hilfe sucht, die er in einem schwachen Moment mal braucht. Es ist immer der Stärkere, der als erster zu uns kommt.

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