Paarberatung: Beziehungskrise, was Du selbst tun kannst …

Paarberatung: Beziehungskrise, was kann ich tun?

Es gibt Vieles, was DU tun kannst und wohl auch tun solltest. Betrachte die folgende Anleitung bitte nur als einen der möglichen Wege, die Du beschreiten kannst.

Paarberatung: Beziehungskrise, was kann ich tun

Es folgt jetzt einiges an Text und so einiges an Arbeit. Das Erste, was daher wirklich zwingend geklärt werden muss, ist folgende Frage:

Bist Du wirklich willens die Partnerschaft zu retten, zu verbessern, zu harmonisieren, Dich aktiv dafür einzubringen und alles dafür zu tun, was Du dafür tun kannst?

Aufgabe: Denke bitte einen Moment darüber nach … gehe in Dich … höre auf alle Stimmen in Dir … auf alle, nicht nur auf die laute Stimme im Kopf … gehe tiefer in Dich … lausche in Dich hinein … lass Dir Zeit … und antworte dann ganz offen und ehrlich!

Bedenke bitte: Im Hier und Jetzt antwortest DU Dir nur selbst! Sei ehrlich zu Dir. Denn alles Weitere hängt von Deiner Ehrlichkeit zu Dir selbst ab.

Also, gehe bitte nochmals in Dich!

Wenn Deine Antwort ein „NEIN!“ zur Arbeit an der Beziehung ist, haben wir nun entweder ganz andere Aufgaben vor uns, können wir Dir z. B. dabei helfen die Trennung zu vollziehen und besser zu verarbeiten …

… oder unsere Arbeit mit Dir ist an dieser Stelle schon beendet!

Welche Wahl triffst DU?

Aufgabe: Gehe bitte erneut in Dich!

Solltest Du Dich wirklich gegen die Beziehung entscheiden, lass uns wissen, ob Du auch dafür unsere Hilfe in Anspruch nehmen möchtest.


Weiterlesen brauchst Du jetzt nur, wenn Du Dich für den Erhalt und die Verbesserung der Partnerschaft entschieden hast. Dann können wir gerne HIER und JETZT mit unserer Hilfe zur Selbsthilfe beginnen. Wobei die Betonung unserer Art der Hilfe ganz deutlich auf das SELBST gelegt wird. Du musst gewillt sein SELBST und AKTIV an der Verbesserung der Beziehung mitzuarbeiten.

Wenn Du das aktive Arbeiten an der Beziehung lieber Deinem Partner überlassen willst, jede Veränderung ihm überlassen willst, haben wir schon eine der Ursachen dafür gefunden, warum Deine Beziehung nicht so gut läuft. Denn Du bist ein gleichgewichtiger Teil darin, der nicht inaktiv abwarten darf, was der Andere so machen oder nicht machen wird. Zu keiner Zeit darfst Du nur reagieren, Du musst immer aktiv agieren! Und dies auch immer zum Wohle der Beziehung. Zumindest dann, wenn Du Deinem „JA!“ zur Beziehung stehst und Deinen Teil zur Optimierung tun willst.

Also nochmal unsere Frage:

Bist Du wirklich willens die Partnerschaft zu retten, zu verbessern, zu harmonisieren?

Bist Du willens SELBST und AKTIV daran zu arbeiten und Deinen Teil einzubringen?

Aufgabe: Denke bitte nochmals einen Moment darüber nach … fühle dabei nochmals in Dich hinein … lass Dir Zeit für Deine Entscheidung, denn ein „JA!“ bedeutet: DU musst aktiv werden.

Bedenke bitte: Es gibt nur zwei Möglichkeiten zu antworten!

Ein klares NEIN! Oder ein klares JA! … kein vielleicht, kein Ja … aber … Denn nur bei einem klaren „JA!“ zur Rettung und Verbesserung der Beziehung und einem klaren „JA!“ zu Deiner aktiven Mitarbeit können wir mit der gemeinsamen Arbeit an der Partnerschafts-Optimierung fortfahren.

WICHTIG: Bei unserer Arbeit beziehen wir keine Stellung. Es ist NICHT unsere Aufgabe einen Schuldigen und einen Unschuldigen zu finden. Im Regelfall ist dies auch gar nicht möglich, weil es den einen Schuldigen meist gar nicht gibt. Was jeder, der eine Partnerschaft wirklich verbessern will, realisieren und sich selbst eingestehen muss, ist daher folgende Tatsache:

Realisiere bitte: Probleme innerhalb einer Beziehung gehen nahezu niemals nur von einem der Partner aus. Im Regelfall gehören das Denken und das darauf basierende Handeln BEIDER zu den Ursachen der Störungen und Probleme. Meist ist jedoch mindestens einer der Partner fest davon überzeugt, nicht zu den Problemverursachern zu gehören. Dieser geht dann davon aus, dass nur der Andere etwas oder sich selbst zu verändern hat. Meist hat der „Unschuldige“ auch schon einen Forderungskatalog erstellt, den der Andere zu erfüllen hat.

Hier zwei wichtige Fragen an Dich:

  • Hältst Du Dich selbst für die Unschuldige / den „Unschuldigen“?
  • Hast Du einen Forderungskatalog, eine Liste mit Forderungen erstellt?

Wenn ja, raten wir Dir zu einer Überprüfung! Nicht der Forderungen! Sondern vielmehr inwiefern und wie stark sich Dein Denken dabei allein auf die Fehlersuche beim Partner fokussiert hat.

Aufgabe: Überprüfe bitte was Du Denkst! Kreuze es an!

  • Ich denke daran, was sie / er Negatives gemacht hat … … oft … manchmal … nie
  • Ich denke daran, was sie / er Positives gemacht hat … … oft … manchmal … nie
  • Ich denke daran, was sie / er nicht für mich gemacht hat … … oft … manchmal … nie
  • Ich denke daran, was sie / er schon alles für mich gemacht hat … … oft … manchmal … nie
  • Ich denke, sie / er muss erst meine Forderungen erfüllen … … oft … manchmal … nie

Wenn Du Dich immer wieder beim negativen Denken und beim Fordern erwischt hast, denke jetzt bitte darüber nach, ob Du damit jemals etwas erreichen konntest, was Dir selbst und der Beziehung dauerhaft gut getan hat!

Was machte Dein Denken und Handeln bislang mit Dir, Deinem Partner und der Beziehung?

Hast Du damit das wünschenswerte Mehr an Harmonie und Miteinander erreicht?

Seid Ihr Euch mit Hilfe Deines Denkens und des darauf basierenden „Forderungskataloges“ jemals näher gekommen? Oder passierte (genau) das Gegenteil?

Denke bitte in aller Ruhe und in Dich gekehrt über Deine Antworten nach. Lass Dir Zeit! Es gibt keinen Grund zur Eile. Überdenke Deine Antworten durchaus mehrfach. Bedenke bitte: Du antwortest NICHT uns, sondern ausschließlich DIR! Und vergiss nicht: Es geht dabei um die Verbesserung DEINER Beziehung. Die Ehrlichkeit zu Dir SELBST hat enormen Einfluss darauf.

Wenn Du zu dem Ergebnis gelangt bist, dass die Partnerschaft durch Dein bisheriges Denken, Handeln und Fordern, nach und nach immer besser geworden ist, sich dadurch BEIDE in der Beziehung immer besser und besser fühlen, ändere nichts daran. Denn dann wird sich durch Dein Denken, Handeln und Fordern ja schon bald alles verbessert haben.

Und unsere Hilfe wird dann nicht mehr benötigt!

Wenn sich die Beziehung durch Dein Denken, Handeln und Fordern aber nicht nach und nach verbessert hat, dann resultiert daraus Deine neue Aufgabe!

Deine neue Aufgabe lautet: Ändere DEIN DENKEN!

Realisiere, dass auch Dein Denken und Dein daraus resultierendes Handeln nicht zum gewünschten Ziel der Optimierung und Harmonisierung geführt hat. Du hast eher das Gegenteil erreicht! Und auch, wenn es Dir nicht gefallen mag, gehören auch Dein Denken und Handeln damit zu dem, was der Verbesserung und Harmonisierung der Beziehung ganz deutlich im Wege steht!

Fazit: Wenn DU die Beziehung wirklich verbessern willst, musst auch DU DEIN DENKEN ändern!

Realisiere: Das sich Wohlfühlen innerhalb der Partnerschaft steht immer auch in einem klaren Kontext mit dem eigenen Denken, welches nur allzu gerne am Anderen herumnörgelt. Das Denken eines Menschen konzentriert sich leider oftmals gerne auf das Negative, auf all das, was uns am Partner so gar nicht (mehr) gefällt. Nach und nach fokussiert sich das Denken darauf. Und dieser Fokus wird im Laufe der Zeit enger und immer enger gestellt. So lange, bis am Ende nichts mehr, als das Negative übrig bleibt. Realisiere bitte: Auch Dein DENKEN stellt diesen Fokus so ein!

Wenn Du tun willst, was Du behauptet hast, nämlich aktiv dabei zu helfen, die Beziehung zu verbessern, wirst Du nun eine schwierige Aufgabe übernehmen müssen:

Aufgabe: Verändere den Fokus DEINES Denkens! Lass es nicht zu, dass Dein Denken den Fokus wieder und immer wieder auf das Negative richtet und Dir Dein eigenes Denken damit im Wege steht. Lass Dich nicht von Deinem Denken kontrollieren! Lerne Dein Denken zu kontrollieren! Denn das Leiden – auch in der Beziehung – beginnt, wenn Dein Denken Dich kontrolliert. Es endet erst dann, wenn Du Dein Denken kontrollierst.

Dein Denken verändern, es gar zu kontrollieren, ist alles andere, als eine einfache Aufgabe!

Je länger und enger der Fokus schon auf das Negative in der Beziehung gerichtet wurde, um so größer die Herausforderung, die nun mit der Arbeit an Dir selbst verbunden ist. Diese Herausforderung wirst Du nur dann annehmen und meistern können, wenn Du Deine Beziehung wirklich retten, verbessern, harmonisieren willst. Stellt sich erneut die Frage: Willst Du das?

Gehe bitte nochmals in Dich und kläre mit DIR SELBST – nicht mit Anderen – ob Du zum Wohle der Partnerschaft dazu bereit bist, auch an DIR SELBST zu arbeiten. Und das wissend, dass Dein Denken Dich immer wieder daran hindern wird, es zu verändern. Bedenke: Dein Denken will diese Veränderung nicht. Es will nicht von Dir kontrolliert werden. Es will Dich kontrollieren. Schon jetzt, redet die innere Stimme des Denkens auf Dich ein, hörst Du all die Argumente, warum Du Dir diese Arbeit ersparen kannst. Dein Denken tut wieder mal, was es nur allzu gerne tut: Es sucht nach Schuld und Schuldigen, es möchte beurteilen und verurteilen, schuldig sprechen … und Dich selbst als unschuldig hinstellen. Im Hier und Jetzt, zum Wohle der Beziehung, die es doch zu retten gilt, darf es aber nicht um Schuld oder Unschuld gehen. Denn schon die Suche danach gehört zu den Ursachen der Zerstörung, die es zu finden und zu eliminieren gilt. Aber die Stimme Deines Denkens ist unüberhörbar laut und aufdringlich. Sie übertönt all die anderen Stimmen in Dir und fordert Dich immer wieder dazu auf den Schuldigen zu suchen und zu benennen.

Wenn es Dir wirklich ernst ist mit Deiner aktiven Hilfe zur Harmonisierung der Partnerschaft, dieser oder einer künftigen, dann muss Du lernen, Deinem Denken die Alleinherrschaft zu entziehen. Höre nicht nur auf die Stimmen Deines Denkens! Gehe in Dich und suche all die anderen Stimmen.

Unser Rat: Übe Dich ab jetzt in meditativer Kommunikation mit all Deinen inneren Stimmen. Auch in Dir dürfte es mehrere Stimmen geben. Es mag etwas verrückt klingen, aber mit all diesen Stimmen kannst Du kommunizieren, kannst Du eine stille Diskussion führen. Zumindest dann, wenn es Dir gelingt, die viel zu lauten Stimmen Deines Denkens drastisch zu reduzieren. Das wird Dir gelingen, wenn Du Dich tiefer in Dich begibst, Dich Schritt für Schritt vom Kopf entfernst. Was Du erlernen musst, wenn Du auch die leiseren Stimmen in Dir hören willst, die dem Denken widersprechen.

Mit etwas Übung wird Dir dies nach und nach sicherlich gelingen. Und wenn Du Hilfe dabei benötigst, wir bieten entsprechende geführte Meditationen, führen Dich gerne Schritt für Schritt bis tief in Dein Inneres. Was sich auch für Dich lohnen wird! Denn dadurch wird sich nach und nach so einiges an Deinem Denken, Handeln und Wandeln verändern. Und eine Veränderung ist es doch, was Du erreichen willst. Eine Veränderung zum Besseren! Dein Weg nach Innen ist Dein Weg zu diesem Ziel.

Und ganz gleich, ob Du diesen Weg mit oder ohne unsere Hilfe gehst, lerne dabei, Dich schon mehr auf das Positive, als auf das Negative zu fokussieren. Visualisiere das Schöne, das Gute, das Verbindende, das Lächeln … es gibt so unendlich viel Schönes, was Du visualisieren kannst. Und nur das wird Dir gut tun! Bedenke also bitte bei jedem Schritt in Dein Inneres: Du tust das für Dich selbst, für niemanden sonst! Beim Fokussieren auf das Positive geht es nur um DICH und DEIN Wohlbefinden. Und Du weißt, dass es immer nur das Positive und nicht das Negative ist, welches Dir selbst gut tut. Also, versuche es, visualisiere das Gute!

Möglicherweise fragt Dein Denken Dich nun: Und was ist mit dem Negativen, was es ja gibt?

Nun, Deinen Fokus mehr auf das Gute zu setzen, bedeutet nicht alles Negative einfach auszublenden. Nein, es soll einfach nur nicht mehr die Hauptrolle spielen, weil es Dir selbst und Deiner Beziehung nur schaden wird! Also, ganz gleich ob es mit diesem Partner und dieser Beziehung doch noch klappen wird oder auch nicht, in jedem Fall musst Du dafür sorgen, dass Du Dir Gutes tust, damit das Gute von Dir ausgehen kann!

Solange Dein Denken den Fokus zu sehr auf das Negative lenkt, wird das Gute nicht so von Dir ausgehen können, wie es wünschenswert wäre. Daher, in Deinem eigenen Interesse, übe Dich darin deutlich wohlwollender zu denken. Auch über Deinen Partner und die Beziehung. Übe Dich in Dankbarkeit für all das Gute, was ja auch immer vorhanden war und ist. Setze Deinen Fokus bei der Diskussion mit Deinen inneren Stimmen immer wieder auf das Gute und Positive innerhalb der Beziehung und innerhalb Deines Lebens. Nur das wird Dir selbst gut tun und das Gute in Dir aufblühen lassen.


Hilfeleistungen unsererseits: Wir bieten individuelle, geführte Meditationen zum Visualisieren und Manifestieren des Guten. Und keine Angst, bei uns musst Du dafür weder einen Lotossitz, noch Yoga erlernen. Wir werden eine bequeme Haltung für Dich finden und Dir Schritt für Schritt dabei helfen Deinen Fokus neu auszurichten.


Aber ganz gleich, ob nun mit oder ohne unsere geführten Meditationen, Deine Aufgabe lautet:

Lerne Deine Antennen nicht nur zum alles Beherrschen wollenden Kopf auszurichten, dessen Signale eh schon überlaut sind. Lerne Deine Antennen Schritt für Schritt bis tief in Dein Inneres zu richten. Dort findest Du Deine erheblich gutmütigeren und viel leisere Stimmen. Zum Beispiel die Stimme Deines Herzens. Und noch tiefer in Dir, die Stimme Deiner Seele, welche Du hier und da vielleicht schon mal als Bauchgefühl wahrgenommen hast. Auch diese Stimmen solltest Du zu Wort kommen lassen. Was nicht ganz so einfach ist, wie dem immer dominanten Denken zuzuhören. Es braucht schon ein wenig Übung, so tief in sein Inneres zu gelangen, um auch diese Stimmen wahrzunehmen und mit der aus dem Kopf, auf eine „Lautstärke“ zu bekommen. Es lohnt sich aber dies zu tun!

Wie erwähnt können wir Dir, mit unseren geführten Meditationen, gerne dabei helfen.

Warum es sich auch für Dich lohnt, Deine inneren Stimmen in Einklang zu bringen?

Vor allem erreichst Du damit das erforderliche Mehr an innerer Ruhe und Ausgeglichenheit, welche Du bei Weitem nicht nur zur Verbesserung Deiner Beziehung brauchst. Wenn es Dir gelingt Deine inneren Stimmen in Einklang zu bringen, weder der einen noch der anderen mehr Gewicht zu verleihen, wirst Du fortan ganz anders denken, handeln und wandeln. Nicht nur Du selbst wirst Dich damit zum Positiven verändern. Sehr Vieles wird sich dementsprechend verändern. Und etwas zum Guten zu verändern, war doch Dein Ziel.

Wenn Du dem folgen kannst, solltest Du nun ausreichend motiviert sein, Dich künftig mehr mit Dir selbst und Deinem Denken zu befassen. Du weißt nun, dass Dein Denken das Negative fokussieren, Dich wieder und immer wieder darauf hinweisen will. Aber Du weißt nun auch, dass DIR dieses Denken gar nicht gut tut und was Du fortan dagegen tun kannst. Immer wieder mal in Dich gehen, die inneren Stimmen in Einklang bringen und dabei das Gute, das Positive visualisieren, welches Dir gut tut.

In diesem Sinne wünschen wir Dir viel Erfolg bei der Arbeit an Dir!

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