Innere Kampfkunst, inneren Schweinhund besiegen

Innere Kampfkunst, inneren Schweinhund besiegen

Wir alle müssen ihn führen, den Kampf gegen uns selbst. Wieder und immer wieder. Tagtäglich müssen wir uns dem Kampf gegen all das stellen, was sich uns von innen heraus in den Weg stellt, uns blockiert und daran hindert unseren eigenen Weg zu finden. Tagtäglich müssen wir gegen all das ankämpfen, was uns auf die falschen Wege führen möchte.

Das dem so ist, wird wohl niemand widersprechen.

Trotz dieses Wissens befassen sich nur sehr wenige Menschen mit den Möglichkeiten einer intelligent-effizienten Gegenwehr.

Jeder Mensch weiß, dass Zorn, Wut, Argwohn, Missgunst und so weiter … ja auch die Unzufriedenheit, sehr starke innere Kräfte sind, die uns auf Wege zu lenken versuchen, auf denen wir nichts Gutes erreichen können. Dennoch beschreiten wir diese Weg wieder und immer wieder.

Wir sind zornig, wütend, voller Argwohn, sind missgünstig und immer wieder unzufrieden mit uns selbst, mit einem anderen Menschen oder einer Situation. Zum Beispiel, weil wir selbst oder jemand Anderes etwas getan oder auch nicht getan hat. Oder es schlicht nicht so tat, wie wir uns das vorgestellt hatten. Immer wieder mal schaffen wir selbst, oder jemand anderes, etwas nicht, oder zumindest nicht so, wie wir uns das gedacht hatten. Dann sind wir enttäuscht von uns selbst oder von wem oder was auch immer. Manchmal fühlen wir uns dann auch übervorteilt, ausgenutzt, zurückgesetzt, eines Vorteils beraubt.

Alles Momente, in denen wir nur allzu gerne auf unsere inneren Stimmen hören, die uns sagen, was wir nun tun sollen. Meist raten uns diese Stimmen dann dazu die besagten Wege zu nutzen, auf denen wir nichts Gutes erreichen können.

Es sind die Wege der Unzufriedenheit, Wege in den Streit mit uns selbst oder anderen. Wege auf denen wir uns selbst und / oder auch anderen sehr viel Leid antun. Zorn, Rachegelüste und anderes, wenig Gutes verheißendes, keimt in uns auf und beginnt unser Denken zu kontrollieren.

Und das Leiden beginnt immer dann, wenn das Denken einen Menschen kontrolliert.

Es endet in dem Moment, in dem der Mensch sein Denken kontrolliert.

Und das kann jeder erlernen!

Wir bezeichnen das, was es zu erlernen gilt, es als innere Kampfkunst

 

Dabei erlernt der Schüler seinen Weg zu finden auf dem er das Ziel erreicht, sich nicht mehr von seinem Denken kontrollieren, sich von seinem Denken zu Handlungen führen zu lassen, die ihm und anderen nichts Gutes bringen.

Einige der zu erlernenden Techniken, haben wir aus dem AIKIDO, einer japanischen Kampfkunst übertragen. Beim AIKIDO erlernt der Schüler den Kräften, die ihn angreifen, ihn schädigen wollen, nichts entgegenzusetzen, diese nicht zu blockieren, sich den oftmals zu starken Kräften nicht in den Weg zu stellen, sondern für sich selbst zu nutzen. Er lernt die Kraft, die Energie des Gegners umzuleiten und für seine Zwecke zu nutzen. Damit geht die Energie nicht nur nicht verloren, sie ergänzt sich mit der seinen.

Dieses Prinzip lässt sich ganz hervorragend auf den Kampf gegen die inneren Kräfte, welche uns Schaden zufügen können, übertragen.

Selbstverständlich erlernt man weder AIKIDO, noch die inneren Kampfkünste, mal so eben nebenbei! Nur die Übung macht den Meister. Der Schüler muss sich wieder und immer wieder in Disziplin und Selbstkontrolle üben, muss lernen sein Denken zu kontrollieren, statt sich vom Denken kontrollieren zu lassen. Der Schüler lernt also nicht sein negatives Denken zu blockieren, was enorm viel Energie verbrauchen und vernichten würde, er erlernt diese Energie in etwas Gutes umzuwandeln.

… auch, nein insbesondere, das Fallen lernen gehört zu den Übungen des AIKIDO, die sich ganz hervorragend übertragen lassen. Denn auch die Energie welche beim Fallen entsteht, lässt sich ja auch für etwas Besseres nutzen, als für die Selbstzerstörung.

… alles in Allem keine einfache Aufgabe, eher eine echte Herausforderung, welche viel vom Schüler abverlangt. Womit wir dann auch schon beim Hauptgrund angelangt sind, warum sich so Wenige in der inneren Kampfkunst üben. Wer dies tun möchte, dem helfen wir gerne dabei!

Wie? Alles beginnt mit einem Problem-Ziel-Analyse-Gespräch aus dem sich alles Weitere ergeben wird.

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