Im ewigen Ich

Im ewigen Ich?

Die meisten Menschen leben im ewigen Ich. Und das obwohl sie meist gar nicht wissen, wer sie sind. Denn mit sich selbst befassen sich die meisten Menschen ja nicht so wirklich. Allenfalls mit dem, was sie haben wollen. Die Masse will etwas haben. Sie will Dinge, Menschen oder was auch immer so oder so haben. Die Masse lebt also im ewigen Habenwollen! Und wenn das nicht so funktioniert, was ja eher die Regel, als die Ausnahme ist, meldet sich diese ewig nörgelnde innere Stimme und sorgt für alles Andere, als Zufriedenheit und gute Laune oder gar Glücklich sein.

Die meisten Menschen leben also gar nicht wirklich im ewigen Ich, sondern als willenloser, gehorchender Diener ihres Denkens, welches vom ersten Tage an manipuliert wurde und tag täglich von ungezählten Informationen, Desinformationen, anderen Menschen und anderen Dingen manipuliert wird. Irrtümlicherweise halten die meisten Menschen dieses manipulierte, auf das Habenwollen konditionierte Denken für ihr Ich. Ich will … ist daher deren Weg.

Mit diesem „Ich will … Denken“, welches unermüdlich auf sie einredet und immer wieder neue Forderungen stellt, bewegen sie sich in einem Labyrinth, in dem sie zu bekommen hoffen, was das ewig nörgelnde und unzufriedene Denken gerade haben will. Und da dies andauernd etwas Anderes oder gar etwas Besseres sein muss, ist die Masse permanent damit beschäftigt, das gewünschte heranzuschaffen. Was den Meisten nicht gelingt. Womit sie dann ständig unzufrieden sind. Mit sich selbst, mit anderen, mit allem …

Gut so! Für viele andere, ist diese ewige Unzufriedenheit der Masse ein richtig gutes Geschäft und der Weg zu dem, was sie so wollen. Besser gesagt zu wollen glauben. Denn denen geht es ja nicht viel anders, als allen anderen. Auch deren Denken will permanent mehr, etwas anderes, etwas Besseres … ist ewig unzufrieden. Denn „Ich will … „ ist nun mal einfach der Weg in die Unzufriedenheit!

Wer diesen Weg verlassen will, muss vom „Ich will …“ zum „Ich bin …“ finden.

Keine einfache Aufgabe! Denn dafür muss der Mensch lernen sein Denken zu kontrollieren statt sich von seinem Denken kontrollieren zu lassen. Und das kann nur denen gelingen, die lernen ihr Denken zu entschleunigen, die lernen sich ihr Denken und ihr daraus resultierendes Handeln und Sein in aller Ruhe zu betrachten. Und zudem auch noch realisieren, wohin ihr meist unbewusstes, manipuliertes Denken sie bislang geführt hat. In die Unzufriedenheit mit dem, was ist!

Nicht irgendwer, nicht irgendwas, nicht die Umstände haben zudem geführt, was im Hier und Jetzt ist, sondern das eigene Denken. Was es daher zu verändern gilt. Denn mit dem gleichen Denken, lässt sich ja nun nichts verändern oder gar verbessern. Schon gar nicht lässt damit der Weg vom „Ich will …“ zum „Ich bin …“ finden. Aber „Ich bin …“, ist der Weg aus der Unzufriedenheit! Bist Du bereit diesen Weg zu suchen? Bist Du bereit mentale Blockaden und Mauern zu finden und zu überwinden? Bist Du bereit herauszufinden, wer Du bist? Wenn ja, erwartet Dich so einiges an Arbeit. Und Dein Denken wird alles tun, um Dich daran zu hindern. Denn Dein Denken will, dass Du haben willst. Dinge, Menschen, etwas so oder so, aber nie so, wie es im Hier und Jetzt gerade ist.

Bist Du wirklich bereit Dich ganz bewusst gegen Dein Denken aufzulehnen? Bist Du bereit dazu es zu entschleunigen, zu betrachten und wo immer es nötig ist zu verändern?

Wenn ja, wir beraten, führen auf mögliche Wege und begleiten Dich ein Stück weit darauf.

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