Ethisch-moralische Verpflichtung

Meinung über die ethisch-moralische Verpflichtung der Menschen in einer Demokratie, in der das Wohlergehen und die Freiheit die höchsten Güter sind.

Die Frage ist, ob das Hinterfragen dessen, was einen großen Einfluss auf das Wohlergehen und die Freiheit hat, nicht zu den ethisch-moralischen Pflichten aller Menschen gehört, die nicht in einer Diktatur sondern lieber in einer Welt leben wollen, in der das Wohlergehen und die Freiheit zu den höchsten Gütern gehören?

Ist nicht jeder Einzelne, der in solch einer Welt leben möchte, in der Verpflichtung das Für und Wider dessen, was ist oder werden soll und einen großen Einfluss auf die Freiheit und das Wohlergehen sowohl seiner selbst wie auch der anderen hat, fortwährend zu überprüfen?

Gehört es nicht zu den unabdingbaren Verpflichtungen all derer, die in einer echten Demokratie leben wollen, sich vom bequemen Glauben und Annehmen dessen was auf sie zugetragen wird zu verabschieden und sich aktiv um die unterschiedlichsten Meinungen und Informationen, zum Für und Wider einer Sache zu bemühen?

Und gehört es nicht auch zu den unabdingbaren Verpflichtungen jedes Entscheidungsträgers dafür zu sorgen, das dieses Für und Wider, die These und die Antithese gleichwertig in die Öffentlichkeit getragen werden, damit diese sich ihr ganz eigenes Bild machen kann?

Ist nicht jegliche einseitige Darstellung mehr als nur eine ethisch-moralische Verfehlung? Sind einseitige Darstellungen, das Verschweigen oder gar das aktive Unterdrücken der Gegenstimmen, seitens der Entscheider, welche das Volk zu vertreten und nicht zu beherrschen haben, nicht deutlich mehr, als eine grobe Verletzung der Grundregeln für ein friedliches, demokratisches Miteinander? Und müssen solche groben Verletzungen, sobald sie erkennbar werden, nicht gestoppt und auch geahndet werden?

Und wenn dem so ist, gilt dies dann nicht auch für alle öffentlich-rechtlichen Medien, die sich über Zwangsgebühren finanzieren und somit den Finanzierern verpflichtet sind und diesen zu dienen haben? Haben diese Medien nicht die ethisch-moralische Verpflichtung sich dem Für und Wider, der These und der Antithese, mit gleicher Achtsamkeit zu widmen und alle Seiten, jedes Für und Wider, unverfälscht zu publizieren?

Gehört es nicht zur Verpflichtung jedes mündigen Bürgers, der in einer echten Demokratie leben möchte, die Berichterstattung insbesondere dann zu hinterfragen, wenn ganz offensichtlich nur noch die These, nicht aber die Antithese als „einzige Wahrheit ohne Alternative“ publiziert wird?

Gehört es nicht zu den ethisch-moralischen Verpflichtung aller Bürger diese Medien, welche entgegen ihrem klaren Auftrag einseitig berichteten und berichten, was Wenige berichtet haben wollen, vorzugehen?

Muss in einer demokratischen Gesellschaft nicht zwingend ein neutraler Untersuchungsausschuss eingeschaltet werden, wenn der Verdacht der Einseitigkeit aufkommt?

Und wenn eine Einseitigkeit festgestellt wird, ist es dann nicht unsere ethisch-moralische Verpflichtung diesen Medien die öffentliche Finanzierung zu entziehen, weil diese ja nicht im Sinne der Öffentlichkeit agiert?

Ist es nicht unser aller ethisch-moralische Verpflichtung uns zu erheben und alle Informationen einzufordern und auch selbst aktiv danach zu suchen, welche wir brauchen, um eine offene Diskussion und das wissenschaftliche Erarbeiten dessen herbeizuführen, was sich aus der These und der Antithese ergibt?

Und gehört es in einer echten Demokratie nicht auch zur ethisch-moralischen Verpflichtung sich von dem lange überholten „Links-Mitte-Rechts-Denken“ oder dem, dass sind doch nur „Verschwörungstheoretiker-Denken“, zu verabschieden, welches das achtsame Zuhören, das Erfassen und Verstehen der Meinung der Andersdenkenden unterbindet?

Gehört es nicht gerade in einer echten Demokratie unabdingbar dazu sich gegenseitig mit Achtsamkeit zuzuhören um demokratische Entscheidungen treffen zu können?

Müssen wir, diejenigen die in einer echten Demokratie leben wollen nicht alle aktiv dafür sorgen, dass jedem Für auch das Wider, jeder These auch die Antithese gleichberechtigt gegenübergestellt werden müssen?

In diesem Sinne möge jeder für sich entscheiden, ob er in einer echten Demokratie leben möchte und es darin ethisch-moralisch zu vertreten ist, Andersdenkende, deren Meinung, deren Thesen und Antithesen nicht anzuhören, nicht zu beachten, diese Menschen zu ignorieren oder gar zu verfolgen und das, was sie zu sagen haben gar mit Gewalt zu unterdrücken.

Meinung: In Deutschland leben wir derzeit in einer undemokratischen Gesellschaft, in der Andersdenkende bestenfalls ignoriert, nicht selten diffamiert und verfolgt werden. Ist es nicht unsere ethisch-moralische Pflicht uns jetzt zu erheben und ein neues System aufzubauen in dem dies nicht mehr möglich ist? Ist es nicht unsere ethisch-moralische Verpflichtung jetzt herauszufinden, wie es möglich sein kann, dass einige Wenige darüber bestimmen können, was Millionen Menschen zu tun oder zu lassen haben?

Nur ein Thema dabei ist die folgende Frage: Wollen und dürfen wir jemandem das „Recht“ übertragen Millionen oder gar Milliarden Menschen gegen deren Willen zu impfen?

Wollen und dürfen wir jemandem das „Recht“ übertragen – fast schon nebenbei – Menschen mit etlichen Injektionen darüberhinaus mit einem Chip zu versehen oder diese Menschen – z. B: via RNA-Impfstoff – auch genetisch zu verändern?

Welche Nebenwirkungen hat das? Muss das nicht offen und ehrlich, mit allem Für und Wider, mit allen Befürwortern und Gegnern, gleichberechtigt und gleichwertig besprochen werden, bevor eine Entscheidung gefällt wird?

Ja, es ist unbequem sich all die Infos dazu zu besorgen! Ja, es ist unbequem dieses und jenes oder gar das ganze System zu hinterfragen! Ja, es ist unbequem sich immer gleichwertig mit einer These und dessen Antithese auseinanderzusetzen und immer wieder und wieder das Für und das zwingend notwendige Wider einzufordern, welches leider zu oft unterschlagen wird.

Aber gehört es nicht zu unseren Pflichten, uns von unserer Bequemlichkeit zu verabschieden, damit wir etwas verbessern können?

Meiner Meinung nach gehört es zu den Pflichten jedes Menschen, der in einer echten Demokratie leben will, sich alle notwendigen Informationen dazu zu besorgen, wie es soweit kommen konnte und wie man künftig verhindern kann, dass einige Wenige darüber bestimmen, was Millionen andere zu tun und zu lassen haben.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der Schwarm erheblich intelligenter ist, als diejenigen, die ihn regieren wollen!

Hoffnung: Ich hoffe, dass die neue Partei Widerstand 2020 eine Partei ist – oder wird – in der nicht auch nur wieder einige Wenige an die Macht wollen, um uns allen dann ihre Vorstellungen präsentieren zu können. Von solchen Parteien gibt es genug! Ich hoffe sehr, dass Widerstand 2020 die große Ausnahme wird und wir nun wirklich realisieren können, dass bald nicht mehr nur einige Wenige, sondern wir alle, der intelligente Schwarm, mitmachen, mitreden und mitentscheiden können.

Das dies nicht so wirklich realistisch ist, dass es sehr starke Kräfte gibt, die dies mit wirklich allen Mitteln zu verhindern suchen, ist mir bewusst. Aber wenn Millionen Menschen sich ihrer ethisch-moralischen Verpflichtung bewusst werden, sich von ihrer Bequemlichkeit verabschieden, aufhören in Links, Mitte, Rechts und anderen, den Schwarm trennenden „Schubladen“ zu denken und gemeinsam mit allen aktiv werden, können wir es dennoch schaffen.

Jürgen Görschen

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